Yoshinao Nanbu wurde am 13. Februar 1943 als Abkömmling einer Budoka-Familie geboren. 1963 wurde er Universitäts-Karate-Champion Japans von insgesamt 1250 Wettkämpfern und erhielt von Meister Ohama die Grosse Verdienstmedaille.
1964 wurde er von Henri PLEE nach Frankreich eingeladen und wurde Trainer der Karate-Nationalmannschaft. Er blieb drei Jahre in Europa und gewann alle Wettkämpfe, an denen er teilnahm (französische Meisterschaften, Frankreich-Coups, Europameisterschaften etc.)
1968 kehrte er nach Japan zurück, um seine Techniken bei verschiedenen japanischen Meistern weiterzuentwickeln. Von Meister TANI erhielt er schliesslich den Auftrag, SHUKOKAI in Europa einzuführen. Yoshinao Nanbu erfüllte den Auftrag mit grossem Einsatz.
1970 entwickelte er seinen eigenen Stil SANKUKAI, der bei den Europäern auf grosses Interesse stiess.
1976 erkannte Yoshinao NANBU, dass SANKUKAI nur eine Etappe auf seinem Weg war. Er zog sich von der Welt zurück, um zu meditieren und weiter seinen Weg zu suchen.
1978 erschien Meister NANBU wieder in der Szene und stellte die neue Kampfkunst NANBUDO vor, die die verschiedenen, nachfolgend aufgeführten Übungen in sich vereint.
1985 präsentierte er eine neue Form des Wettkampfs, in welchem nicht der Angreifer, sondern nur der Verteidiger punktet.
1988 wird die Worldwide Nanbudo Association gegründet, die 1992 zur Worldwide Nanbudo Federation umbenannt wird. Seitdem verbreitet sich Nanbudo immer weiter und wird stets mit neuen Techniken bereichert.


